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Werte Besucher,

aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass die im r4f - Forum unter dem Namen „Meikel.“ geschriebenen Beiträge weder von mir iniziiert, noch verfasst wurden, auch wenn (was durch den Verfasser offensichtlich beabsichtigt wurde) der Eindruck entsteht, da

1)      der Name (Meikel) unter dem ich allgemein bekannt bin,

2)      mein Avatarspruch aus dem STC- Forum

3)      ein Link auf diese, meine Homepage

verwendet wurden.

Wie auf den folgenden Seiten meiner Homepage erkennbar wird, ist meine Intention eine völlig andere, als die in den Beiträgen im r4f dargestellte.

Viel Spaß beim Lesen und beim Anschauen der Videos.

Meikel



Die Vorgeschichte

Etwa 90 km von Potsdam, im schönen Spreewald, nahe dem bekannten Tropical Islands, entstand 2006 ein kleiner, feiner Rundkurs mit schönen Kurvenkombinationen, der, was naheliegend ist, Spreewaldring heißt.

Ich hatte davon kurz nach der Eröffnung durch meinen langjährigen guten Freund Rü, der mit seiner Gülle (CX500B mit RC12- Motor Freude ) auf der Rennstrecke in Poznan das Starterfeld ziemlich geschockt hatte, weil er im Mittelfeld gut dabei war, erfahren. Er meinte, ich soll ruhig mal mitfahren, das wäre wohl auch was für mich...
 
verwirrt Ich und Rennstrecke??? Aber erst mal ansehen, dann kann man ja mal darüber nachdenken...
In der Folgezeit war ich dann, auch aus privaten Gründen, regelmäßig an der Strecke, und fand Gefallen an dem Gedanken, dort relativ gefahrlos, ohne Gegenverkehr, Leitplanken, Alleebäume, Straßengräben und ähnliche Störfaktoren, das Limit beim Kurvenfahren auszuloten und trainieren. Also reifte der Entschluß, die STC- Lizenz zu erwerben. Diese Lizenz ist von den Betreibern des STC eingeführt worden, um einerseits den Rennstrecken- Neulingen im Rahmen des Lizenz- Trainings das Verhalten auf Rennstrecken, Tips und Tricks zur Fahrtechnik, Flaggenkunde und ähnliches zu vermitteln, andererseits die Messerwetzer- Fraktion fernzuhalten- die toben sich dann lieber auf dem Lausitzring aus, wo eine solche Lizenz nicht gefordert wird. Die Betreiber legen wert darauf, daß der Spreewaldring nicht in erster Linie als Rennstrecke, sondern als Trainingscenter wahrgenommen wird.



Lizenz und erste Runden

Ende August '08 hatte ich endlich die Zeit gefunden, im Rahmen der „time rounds“ von Jannek (einer der Instruktoren des STC) die STC- Lizenz zu erwerben.
Meine Alle- Tage- Güllepumpe mit Tourenscheibe und Satteltaschen (auf den Nachmittags- Fotos mit der Nr.39; vormittags war ich zeitweise noch ohne Startnummer unterwegs) war trotz 284.000 km auf der Uhr und gemessenen 42 PS (Hinterrad) beim letzten Turn für glatte 2:00er Rundenzeiten gut. Wenn ich dann auf der Strecke etwas Übung habe, und auch mal die richtige Linie treffe, dürften 1:55er realistisch sein.


Die Renngülle

Da es sich um mein Alle- Tage- Mopped handelt, und man den worst case nie ausschließen kann, kam der Gedanke auf, einen low budged- Renner für viiiiiiiel Spaß auf der Strecke zusammenzuschrauben. Also aus meinem Fundus die benötigten Fahrwerks- und Anbauteile zusammengesucht. Zudem war es eine gute Gelegenheit, den Motor, bei dem ich beim Öffnen einen Getriebeschaden festgestellt hatte, und der deshalb seit einiger Zeit auf der „Reservebank“ war, in Ordnung zu bringen. Getriebeteile waren aus einem Unfaller- Motor mit zerstörtem Gehäuse vorhanden.
Das defekte Getrieberad gewechselt, Motor mit Kühler, Vergaser und Zündung komplettiert, Krümmer dran, und dann der spannende Moment: der erste Testlauf noch im Montage- Gestell auf der Werkbank. Er sprang gut an, klang gesund, nahm sehr spontan Gas an, lief allerdings im Standgas ziemlich unrund. Das hatte sich dann auch später auf der Strecke nicht gegeben. Der Vergaser muß wohl doch ins Ultraschallbad.
Dann die Elektrik, Seitendeckel aus einer Kunststoff- Tafel aus dem Baumarkt, etwas Kleinkram, eine Sprayflasche Mattschwarz, und so hatte ich nach Feierabend in drei Wochen meine Renngülle zusammen. Am Abend vor der Premiere noch an der Vergaserabstimmung fast verzweifelt, weil kein Standgas hinzukriegen war, aber wer braucht auf der Strecke Standgas. Während der Einstellerei zeigte aber der Kühler ein Leck. Dann kam Rettung in Person von Uwe vom Stammtisch. Er holte einen Kühler aus seinem Fundus, und der Termin war gerettet. Danke nochmal, auch für die Hilfe beim Bremse füllen/ entlüften!!!


Erstes Rollout

Am 5.10.2008 fand dann das erste Roll out statt. Das Wetter war zwar nicht optimal, aber trotz feuchter Strecke, (deshalb auch die Ausritte ins Kiesbett in Runde 4 nach einem Vorderradrutscher beim Anbremsen vor der Waldkehre, und nach einem Rutscher in Schräglage in der Südkurve während der Auslaufrunde) waren 2:07er Zeiten drin. Für einen ersten Probelauf unter den Wetterbedingungen garnicht mal sooo schlecht.


Jahresabschluß November '08


Für den nächsten Test am 09.11.08 kamen dann KONIs (zuvor supergünstig aus der Bucht gezogen) statt der Original- Stoßdämpfer und andere Vergaser zum Einsatz. Da war ich schon mit 2:02er Runden dabei.


Winterarbeiten

Im Winter gabs einen Gabelstabi, andere Räder (mit BT45), leichteren Frontfender, eine andere Sitzbank, (für die ersten Fahrten habe ich genommen, was da war, und das war diese schwülstige "King & Queen"), Kleinkram, wie Kurzhub- Gasgriff, hochgelegte Fußrasten und Brems/ Schalthebel und eine straffere Gabel- Abstimmung.
Dann konnte es in der neuen Saison mit langsam wachsender Streckenkenntnis auf ernsthafte Zeitenjagt gehen.


Saisonstart '09

Die 2009er Saison startete am 19.04.09. Es lief ganz gut, aber mit zunehmender Fahrtdauer lief der Motor aufgrund von zunehmenden Zündaussetzern immer schlechter.( Dieses Problem war auch in der Folgezeit präsent, bis ich die Zündeinheit tauschte)


2009, die Zweite

Eigentlich war zu Himmelfahrt wieder ein Testtag eingeplant, aber wegen des Wetters war der Plan buchstäblich ins Wasser gefallen.
Am Sonntag den 24.5.09 wurde es aber nachgeholt.
Es sind noch einige Abstimm- Arbeiten nötig, bis der Motor optimal läuft. Im ersten Turn ging der Motor oben rum überhaupt nicht, da Vergaserabstimmung und fehlender Luftfilter (versuchsweise wegen geänderter Bedüsung) nicht harmonierten. Aber trotzdem 1:59er bis 1:58er Zeiten.
 Im zweiten Turn lief es besser, jetzt mit LuFi. Zudem war das Gefühl für die Strecke wieder da, was jedes Mal beim ersten Turn noch fehlt.
Aber in beiden Turns hatte ich Probleme mit der Spritzufuhr.(glaubte ich zumindest damals)
In der Runde vor dem Boxenstop und der letzten Runde hatte ich dann meine Tagesbestzeiten (1:54,7 und 1:55,4) und somit bislang meine persönlichen STC- Bestzeiten gefahren.
Das nächste Ziel war 1:53.


2009, die Dritte

Am 19. 09. 09 hatte sich endlich wieder die Möglichkeit ergeben, ein paar Turns auf dem Spreewaldring zu drehen.
In der Aufwärmrunde* des ersten Turns ließ ich es noch gemächlich angehen, Motor und Reifen warmfahren, Gefühl für die Strecke wiederfinden.
Obwohl der erste Turn immer der Eingewöhnung dient, lagen die Zeiten der Runden 1 und 2 mit 1:55,4 und 1:55,0 auf dem Niveau meiner bisherigen STC- Bestzeit. In den Runden 3 und 4 konnte ich meine Zeiten auf 1:53,3 und 1:53,7 verbessern.
Dann wurde der Turn wegen Sturz eines Teilnehmers in der Südkurve abgebrochen.
In Turn 2 war ein Teilnehmer während der Aufwärmrunde in der Teichkurve ins Kiesbett gefahren. Gelbe Flagge war draußen, deshalb war gemütlich rollen (2:12) angesagt.
Danach war die Strecke wieder freigegeben und meine Rundenzeiten lagen im Bereich 1:55,3 bis 1:52,3.
Ab Mitte Turn 2 begann ich, mit leichtem hanging off, da die Kurvengeschwindigkeiten, wegen ständig schleifender Fußrasten und dann auch der Kante des Sturzbügels, auf andere Weise nicht mehr zu steigern waren. Ergebnis war eine 1:51,7 zu Beginn des 3. Turns. Allerdings begann der Motor mit zunehmender Fahrzeit, beim Beschleunigen am Kurvenausgang unwillig zu laufen, um dann ab 7800 U/min bis zur Maximaldrehzahl wieder sauber durchzuziehen.
Meine anfängliche Vermutung, dass sich der Spritfilter wieder zugesetzt haben könnte, wurde nicht bestätigt, auch weil nach dem Einbau eines neuen Filters die Motorprobleme in Turn 4 nicht behoben waren, sondern, im Gegenteil, stärker wurden. Die Rundenzeiten wurden immer schlechter: 1:55,1 ; zum Schluss sogar nur noch 1:57,7. Es ging gar nichts mehr.
Da der Motor jedoch im oberen Volllastbereich einwandfrei lief, vermutete ich einen Defekt an der CDI- Einheit. Eine Überprüfung vor Ort durch Tausch der CDI war jedoch nicht mehr möglich, da dieser der letzte Turn des Tages war. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Beim nächsten Mal werde ich sehen.
Fazit: Fußrasten und Sturzbügel einige Gramm leichter, ordentlich Spaß gehabt, ein paar neue Sachen ausprobiert und sehr zufrieden, mit der Gewissheit, dass da noch Einiges geht, nach Hause gefahren.
Nächstes Ziel ist 1:50



Saisonabschluß '09

Saisonabschluß war dann am 31.10.09.
Zunächst soviel: Mein selbst gesetztes Ziel, unter die 1:50 zu kommen, habe ich mit 1:50,6 klar verfehlt. Da fehlte mir dann doch noch eine Trainings- Session.

Turn 1
wie immer so lala. Zeiten um 1:55

In Turn 2 (
Video1 und Video2) waren die Reifen dann schon schön warmgefahren, so dass ein klarer Aufwärtstrend erkennbar war; Zeiten von anfangs 1:54,3 steigerten sich auf 1:51,8

In
Turn 3 dann 1:51,2; 1:51,7; 1:50,6 und dann der Abflug (im Video ab 8:15) im OMEGA- ich hatte eine sehr weite Linie gewählt, um den vor mir Fahrenden evtl. bei passender Gelegenheit außen überholen zu können. Auf dieser Linie musste ich jedoch mit noch mehr Schräglage korrigieren, um nicht zu weit nach außen zu kommen Der vor bzw. versetzt vor/ neben mir Fahrende kam weiter nach außen, so dass ich Gas wegnehmen musste. Dadurch sackte die Maschine etwas in die Federung und die untere Ecke des Sturzbügels setzte hart auf und hebelte die Maschine aus. Fazit: Motorrad ist jetzt eingestürzt.
Nach dem Abflug war ich in die Box gefahren, um das Mopped auf Schäden zu kontrollieren, Kamera richten, etc. Als ich wieder rausfahren wollte, rief mich Manfred (einer der Betreiber) zurück, da die schwarzweiße Flagge schon draußen war.
Für die nächste Saison sind schon Modifikationen am Sturzbügel für mehr Schräglagenfreiheit vorgesehen. Zudem werden die Fußrasten nochmals höher gesetzt, da die 15 mm noch nicht ausreichen.

Eigentlich wollte ich nach dem 3. Turn zusammenpacken, da ich das Auto samt Anhänger von einem guten Freund geliehen hatte, und es abends pünktlich zurückbringen wollte.

Aber es war noch etwas Zeit, Gurky war gerade beim Ausladen und fragte, ob wir nicht noch einen gemeinsamen Turn drehen wollten. Zudem war ja super Wetter, also noch mal zurück in die Boxengasse für Turn 4.
Jetzt (Video1 und Video2) ließ ich es aber etwas gemäßigter angehen, einmal Ablegen reicht. Entsprechend lagen die Zeiten zwischen 1:51,6 und 1:53,5

Der beim letzten Mal vermutete Defekt an der CDI als Ursache für die schlechte Gasannahme bis 7800 U/min hat sich bestätigt.

Dieses Mal kam eine IGNITECH- CDI zum Einsatz, bei der ich mit verschiedenen Zündkurven experimentiert habe. Diese lassen sich während der Fahrt per Schalter abrufen.
Gefahren wurde dieses Mal mit 3 unterschiedlichen Kurven:
1. die originale
2. eine gemäßigt schärfere mit 3° mehr Vorzündung im oberen Drehzahlbereich
3. eine noch schärfere mit 5° mehr Vorzündung
Unterschiede in der Drehfreudigkeit waren besonders auf der langen Gegengeraden spürbar.
Zum Schluss fuhr ich ausschließlich Kurve 3.
In der nächsten Saison geht es dann mit den genannten Modifikationen weiter. Mal sehen, wo das Limit für eine nur leicht modifizierte Güllepumpe liegt.


2010- irgendwie ist es wie verhext

Im Winter '09- '10 war es in der Werkstatt so kalt, daß
mir laufend das Werkzeug an den Händen festzufrieren
drohte, und da hatte ich überhaupt keinen Bock drauf.
Als im Frühjahr die Temperaturen endlich etwas moderater wurden, hatte mein Alltags- Mopped erst mal Vorrang.
Danach ging es an die geplanten Modifikationen: Sitzbank, Lenker, Sturzbügel.
Die Sturzbügel waren am schnellsten geändert: abgeflext und so wieder zusammengeschweißt, daß sie den Motor nicht unten, sondern vorn umschlossen. Damit war eine Menge Schräglagenfreiheit gewonnen.
Von einem Freund bekam ich eine ziemlich desolate Guiliari- Sitzbank, die mal auf eine seiner CB 900 "Bol'dOr" gehörte. Da diese erheblich kürzer war, als meine originale CX- Sitzbank, modifizierte ich das Heck entsprechend. Außerdem musste ich die Bodenplatte der Bank mit Flex und Polyester bearbeiten, daß die CX- Sitzbankbefestigung passte. An den im Bereich der Unterkanten ziemlich zerrissenen Bezug ließ ichauf jeder Seite einen breiten Streifen Kunstleder annähen. So konnte ich den Bezug wieder über die Kante der Bodenplatte ziehen und verkleben. Dann den angesetzten Streifen mit schwarzem Edding eingefärbt (hatte nur braunes Kunstleder), und aus der CB 900- Beschriftung mittels schwarzem und Gold- Edding einen CX 500- Schriftzug gemacht.
Jetzt war ich noch auf der Suche nach einem anderen, flachen Lenker, da der normale CX- Lenker durch die nun erheblich niedrigere Sitzposition zu hoch war.
Mein Freund Rü hatte
in seinem Fundus noch einen MZ- Flachlenker, den er mir überließ.
Der Lenker war dann relativ schnell getauscht, allerdings schlugen jetzt  die Lenker- Armaturen am Tank an. Die Lenkanschläge noch geändert, und dann war es gut.
In der Folgezeit war es dann wie verhext: entweder hatte ich keine Zeit, die Strecke war belegt, oder ich bekam so kurzfristig kein Fahrzeug für den Transport zur Strecke. Oder das Wetter spielte nicht mit.
Jetzt ist der August fast rum, und ich war dieses Jahr noch nicht einmal auf dem Ring.
traurig  Wird langsam mal wieder Zeit. Ich bin total auf Entzug.


08.09.2010- Endlich Urlaub- endlich STC!

Gleich zu Beginn des Urlaubs ergab sich eine Gelegenheit, ein Transportmittel zu bekommen.
Im Terminkalender des STC stand für Mittwoch den 8.9. freies Fahren und Flatratefahren , d. h. 60€ zahlen und den ganzen Tag fahren.
Zudem sah die Wetterprognose ebenfalls sehr gut aus.
Also Transporter vorbestellt, die Kisten mit Werkzeug, Betriebsstoffen, Ersatzteilen und Fotoausrüstung gepackt, meinen Kumpel, der zu der Zeit ebenfalls noch Urlaub hatte, als Assistenten "verpflichtet", Verpflegung eingekauft, Gülle gecheckt, Kombi nachgefettet, Zündkurven der CDI noch mal nach den Erfahrungen mit meiner Alltagsgülle überarbeitet. So war ich gut vorbereitet und der Mittwoch
konnte endlich kommen.
Geplant hatte ich 8 Turns; aufgrund einiger Stürze anderer Teilnehmer, was wegen des Abtransportes der Havaristen mit Verzögerungen verbunden war,
kam ich dann auf 7 Turns.
Die Zeiten pegelten sich auf 1:52 - 1:51 ein (die ersten 2 Turns lagen allerdings im Bereich 1:54)
(Turn 1)   (Turn 2.1)    (Turn2.2)
Sehr interessant sind auch die Videos aus der Heckperspektive (Turn 3.1)     (Turn 3.2)

Dann, so ab Turn 5  (Teil 1)  (Teil  2)  kamen ein paar Runden um 1:50 dazu und die 1:50 wurde auch ein paar Mal unterschritten.

In Turn 7 wären mehrfach Zeiten deutlich unter 1:50 drin gewesen, allerdings standen mir da immer ein paar Kollegen der Sportlerfraktion in den Kurven im Weg herum. Leider hatte ausgerechnet zu Beginn dieses Turns der Akku der Kamera den Geist aufgegeben (wären schöne Action- Aufnahmen gewesen), so daß von diesem Turn nur die Aufnahmen der Heck- Cam und von der Kamera an Start/ Ziel verfügbar sind.
Fazit: Ordentlich Spaß gehabt (und an den 2 folgenden Tagen einen tierischen Muskelkater in den Oberschenkeln), die durch die Modifikationen gewonnene Schräglagenfreiheit machte sich positiv bemerkbar, aber die Fußrasten müssen noch höher (arbeite ich bereits dran). Bei meiner Linienwahl besteht noch Verbesserungspotential, da lassen sich noch einige Sekunden holen. Zielrichtung für 2011 ist 1:45!! Auf ein Neues!!


Saisonauftakt 25.05.2011

Mittwoch der 25. Mai. Es stand wieder Flatratefahren auf dem STC- Kalender. Zudem hatte ich am darauffolgenden Montag einen Knie- OP- Termin, was bedeutete, daß möglicherweise eine zeitlang nix mit Moppedfahren  sein könnte.

Also noch mal richtig austoben und vielleicht meine persönliche Bestzeit verbessern... Spreewaldring- ich komme!!!!!!!!

Mit Kumpel Matthias, der mir dieses Mal assistierte, ging es nach Waldow.

Das Wetter war optimal, die Gülle schnell ausgeladen und startklar gemacht. Kombi an und los zum ersten Turn.

Logischerweise lief es bis zum dritten Turn überhaupt nicht rund, ab da wurde es aber flüssiger.

Es fühlte sich in einigen Passagen schon recht schnell an, aber in einigen fand ich einfach keinen Rhythmus. Zudem kam es wieder zur gewohnten Konstellation: vorsichtige Fahrer leistungsstarker Bikes machten auf den Geraden mächtig Meter und standen mir in den Kurven wieder im Weg herum, was mich wertvolle Sekunden bei den Rundenzeiten kostete. Das Spiel zog sich etliche Runden hin, bevor mich der GSX-R1000- Fahrer bemerkte und auf Start/ Ziel vorbeiließ. Da war der Turn aber schon fast zu Ende.

Trotzdem hatte ich jede Menge Spaß während der 7 Turns und am nächsten Tag einen ordentlichen Muskelkater in den Oberschenkeln.

Leider konnte ich meine Bestzeit nicht toppen, mit 1:50,4 lag ich eine Sekunde schlechter.

Aber die Saison beginnt ja erst. Mal sehen, wann ich das nächste Mal Gelegenheit zum Fahren haben werde.


Flatratefahren am 14. 09. 2011

Ich brauchte dringend mal wieder eine Dosis Kurvenrausch.

Und endlich ergab sich auch mal wieder die Gelegenheit, zudem paßte auch zur Abwechslung das Wetter- nach diesem flauen „Sommer“.

Leider hatte keiner meiner Freunde und Bekannten Zeit, mich zu begleiten. Also mußte ich allein verladen, entladen etc... Kamera an Start/ Ziel zur Zeitnahme war unter den Umständen auch nicht möglich. Schade...

Doch egal, geht auch so.

Die ersten zwei Turns dienten wieder zum Aufwärmen von Mensch und Maschine. Dann ging es zur Sache. Ich hatte mir vorgenommen, mich auf den Streckenabschnitt „Teichbogen/ Teichkurve“, auf dem ich bis dato noch keine passende Linie gefunden hatte und den ich zudem auch immer zu langsam anfuhr, zu konzentrieren. Denn dort hatte ich bisher immer viel Zeit liegenlassen.

Ich probierte ein paar neue Linien aus und ließ das Gas länger stehen, um den Schwung mit in den Kurvenausgang mitzunehmen. Schließlich fand ich die für mich passende Linie, die es mir dann auch erlaubte, Andere, die mit aktuellen Moppeds auf der Strecke waren, außen zu überholen, um dann vor denen  in die Infield- (Hetzer) Kehre einzubiegen.

Diese neue Linie brachte 1- 2 Sekunden in der Rundenzeit. Jedenfalls konnte ich meine bisherige Bestzeit von 1:49,4 um eine Sekunde auf  1:48,4 verbessern.

 



P.S.: Um alle Videos zu sehen, bitte auf die youtube- Rubrik gehen.